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Letztes Update:  24.02.2007  


Betabericht » Teil 1 - Allgemeines & Infos zur Menschlichen Allianz


Das Warten hat ein Ende

Der Installationsbildschirm
Am Dienstag, den 12.02.2002, erfuhr ich von Tiscali-Games, meinem Provider, dass meine Beta-CD in Frankreich von Vivendi in die Post gesteckt wurde. Schnell noch eine neue 64MB-Grafikkarte gekauft und eingebaut, denn mit der alten PCI-Karte wäre das ja wohl nicht s geworden. Die Beta kann also kommen. Der Postbote wird täglich abgefangen, aber keine Beta-CD in Sicht. Der Adrenalinspiegel ist schon fast am Explodieren, als am Freitag endlich das ersehnte Päcken da ist. Meine Frau und meine Kinder bekommen noch schnell ein aktuelles Photo von mir, denn es kann nun dauern, bis mich wieder zu Gesicht bekommen werden.


Der Startbildschirm
Während der Anmeldung meines Accounts zittern mir schon die Finger. Noch schnell ein Kasten Getränke neben den PC stellen, solange wie der aktuelle Patch heruntergeladen wird. Dann endlich kann ich loslegen. Leider gibt es ja bekanntlich noch keine Story, keine Singlemissionen und keine Zwischenvideos zu betrachten. Aber dafür kann ich unter vier Spielmodi (1on1, 2on2, 3on3, 4on4) auswählen. Auch verschiedene Maps stehen zur Verfügung und meine Vorfreude steigt ins Unermeßliche. Jetzt ist es soweit, mein erstes Match Warcraft III beginnt.....



Das erste Match ....

Der Beginn
Ich wählen als Rasse die Menschen, die sollen ja sehr ausgewogen sein. Die vier Arbeiter werden zur Arbeit geschickt, der erste Held wird erschaffen: Thordin Rockbeard, ein Mountain King. Parallel wird eine Barracks erbaut, damit ich auch Soldaten besitze. Aber die Hauptarbeit liegt in der Erschaffung der vielen schönen Gebäude. Die 3D-Darstellung ist wirklich gelungen und überhaupt hat man sich sehr schnell an den Bildschirmaufbau gewöhnt. Vor allem die Kamerafahrten über das Scrollrad an der Maus ist sehr gut umgesetzt worden.

Die meisten Arbeiter kümmern sich um den Abbau der wichtigen Ressourcen Holz und Gold, wobei man sich wundert, wie schnell doch die Mine ausgebeutet wird. Gerade die Kosten für die speziellen Gebäude sind nicht gerade gering und die Ausgewogenheit zwischen Arbeitern und Soldaten sollte ja auch gewährleistet bleiben, ansonsten baut man nur noch Farmen. Und, was noch viel wichtiger ist, sobald man gewisse Grenzen an Einheiten überschritten hat, steigen die Unterhaltskosten (Upkeep) an und die Goldminen erbringen nur noch 70% oder gar 40% Ertrag.

Das Ende
Doch was ist das, wo kommen urplötzlich die ganzen Anreifer her? Ich habe doch noch gar keine richtige Armee erschaffen .... das wars, mein ersten Match ging zu Ende, bevor es überhaupt so richtig begonnen hatte. Tja, in Multiplayerspielen ist halt Taktik doch das wichtigste und nicht das unkontrollierte Hinstellen von Gebäuden, nur weil man sie einfach so hübsch findet .... Da ich es kaum mit ansehen kann, wie meine sorgfältig erstellen Gebäude zerstört werden, breche ich gleib ab und gebe mich endgültig geschlagen.



Das zweite Match ....

Also das ganze nochmal von vorne. Diesmal gehe ich etwas bedachter vor, Weniger ist doch mehr. Während sich vier Arbeiter um den Gold- und Holzabbau kümmern, errichtet ein 5. Arbeiter eine Kaserner, damit ich Soldaten und nach der Errichtung der Blacksmith auch die Fernkampfeinheiten Rifleman bauen kann. Schnell ist wieder die Errichtung zusätzlicher Farmen notwendig, weil ich das Maximum an Einheiten schon erreicht habe. Nach dem Upgrade der Town Hall zum Keep stehen mir auch 2 Helden zur Verfügung. Mit einer noch recht kleinen Armee gehe ich auf Erkundungstour und mache ein paar Creeps, die in der Nähe meiner Basis verweilen, nieder. Übrig bleibt auch ein Item, Tome of Strength, das einer meiner Helden nutzt, um seine Werte zu verbessern.

Nun wird es Zeit, die eigene Truppe zu verstärken. Ich konzentriere mich auf Lufteinheiten wie den Greifenreiter, um einerseits die Umgebung erkunden zu können, andererseits auch Angriffe fliegen zu können. Ein Söldnercamp etwas weiter entfernt dient als Übungsobjekt und mit minimalen Verlusten kann ich Erfahrungen sammeln. Doch während meinen Truppen sich Richtung des Söldnercamps bewegen, um diese endgültig zu erobern, wird meine Basis angegriffen. Der Gegner spielt Orks - leider habe ich in dieser Phase vergessen Screenshots zu erstellen. Schnell noch Aufträge an die Kaserne, Einheiten zu produzieren, bis meine Truppe wieder zurück ist, aber der Gegner scheint sehr stark zu sein. Erste Gebäude werden zerstört, ein Abwehrturm alleine reicht nicht lange aus. Als meine Truppe endlich eintrifft, sieht es kurzzeitig danach aus, dass ich doch nch siegen könnte, aber dann fällt von hinten ein zweiter Trupp ein und nimmt mich in die Zange. Langsam verliere ich meine Einheiten und meine Helden, auch dieses Spiel konnte ich nicht siegreich beenden ....

Insgesamt habe ich am ersten Abend 6 verschiedene Matches gespielt, zuerst fast ausschliesslich auf Seiten der Menschlichen Allianz. Der Suchtfaktor ist extrem hoch, Fans der ersten beiden Teile werden sich sehr schnell zurechtfinden, aber auch Neueinsteiger dürften wenig Probleme haben, da das Gameplay und das Interface sehr intuitiv aufgebaut ist.

Vor allem die Möglichkeiten der Helden, das Erkämpfen interessanter neutraler Gebäude und die vielfachen Möglichkeiten zum Aufbau einer schlagkräftigen Armee lassen Raum für Stunden an Spielen.

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